Ein Thema, das weit verbreitet, jedoch noch immer mit Scham behaftet ist: Etwa jede vierte Frau leidet im Laufe ihres Lebens unter Blasenschwäche oder Harninkontinenz – und jede fünfte davon benötigt aufgrund ihrer Beschwerden eine Operation. Spezialisierte und einfühlsame Hilfe erhalten betroffene Frauen in der KJF Klinik Josefinum in Augsburg, die zur Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. (KJF Augsburg) gehört.
Dies bescheinigt nun auch die Zertifizierung des Behandlungspfads des Beckenbodenzentrums an der Frauenklinik der KJF Klinik Josefinum gemäß den strengen Kriterien des WHIK Qualitätsverbunds Beckenboden. Diesem gehört das Josefinum damit an. Als eine von nur zwei Kliniken bayernweit verpflichtet sich das Josefinum damit zu klar definierten, überprüfbaren Behandlungspfaden der Patientinnen: Bei Beschwerden wie Harninkontinenz oder Beckenorgan-Senkung durchlaufen Patientinnen klare Abläufe – von Diagnostik über konservative Behandlungsoptionen bis hin zur operativen Therapie – und erleben nachvollziehbare Behandlungsentscheidungen.
Umfassende Erfahrung in der Behandlung urogynäkologischer Probleme
„Für unsere Patientinnen bedeutet die Zertifizierung verlässliche Qualität, kurze Wege und exzellente operative Versorgung nach einheitlichen Standards“, sagt Privatdozent Dr. Philip Hepp, Chefarzt der Frauenklinik. „Mit der WHIK-Zertifizierung machen wir im Josefinum die Qualität der Beckenboden-Versorgung messbar: klar definierte Schritte, validierte Patientinnen-Fragebögen und Ergebnisse, die wir im Verbund transparent teilen und vergleichen.“
Das Team der Frauenklinik an der KJF Klinik Josefinum verfügt über umfassende Erfahrung in der Behandlung urogynäkologischer Probleme und sucht mit viel Einfühlungsvermögen, Fachkompetenz und innovativen Behandlungsmethoden stets nach der besten Lösung für die Patientinnen. „Wir wissen, wie belastend und einschränkend Inkontinenz und andere Beckenbodenbeschwerden sein können und setzen uns für eine Behandlung ein, die auf die Bedürfnisse und Lebensumstände unserer Patientinnen abgestimmt ist“, betont die Koordinatorin des Beckenbodenzentrums, Oberärztin Dr. Katharina Malhofer.
Inkontinenz ist gut behandelbar
Beckenbodenprobleme betreffen nicht nur ältere Frauen. Auch Jüngere können betroffen sein, beispielsweise nach einer Geburt oder bei intensiver sportlicher Belastung. Wichtig ist: Inkontinenz ist gut behandelbar. In Kliniken, die dem Qualitätsverbund Beckenboden angehören, konnten in über 90 Prozent der Fälle die vorhandenen Beschwerden entscheidend gebessert werden. Wer Beschwerden hat, sollte diese in jedem Fall frühzeitig von ihrer Frauenärzt*in abklären lassen.