Essstörungen – wenn Essen das Leben bestimmt

Häufige Gewichtskontrollen, Unzufriedenheit mit der Figur, übermäßige Sportaktivitäten, das Weglassen ganzer Mahlzeiten oder massiver Gewichtsverlust weisen oft auf Essstörungen hin. Magersucht, Ess-Brechsucht und Essattacken mit Kontrollverlust sind die häufigsten Essstörungen.

Behandlungsschwerpunkte sind Einzel- und Familiengespräche in Kombination mit Kunst- und Ernährungstherapien. Dem großen Bewegungsdrang der jungen Menschen wird durch einen gezielten Wechsel zwischen aktiver Bewegung und Erholungsphasen Rechnung getragen. Auf diese Weise helfen wir den Jugendlichen, ihr Essverhalten besser wahrzunehmen, zu verstehen und zu ändern. Dazu werden intensive Einzel- und Familiengespräche geführt und mit einer Kunst- und Ernährungstherapie kombiniert.

Auf diese Weise helfen wir den Jugendlichen ihr Essverhalten besser wahrzunehmen, zu verstehen und zu ändern. Dazu werden intensive Einzel- und Familiengespräche geführt, in Kombination mit Kunst- und Ernahrungstherapie.

In Augsburg besteht eine Kooperation mit dem Frère-Roger-Kinderzentrum, eine Einrichtung der KJF Kinder- und Jugendhilfe. Im Anschluss an eine stationäre Behandlung ist eine weitere Betreuung in einer speziellen Wohngruppe möglich.

Unser Team
Rupert Müller

Leitender Psychologe

Ruppert Müller

Augsburg

Dr. Claudia Kalischko

Oberärztin

Dr. Claudia Kalischko

Kempten

Dr. Angelika Voack-Betz

Oberärztin

Dr. Angelika Voack-Betz

Nördlingen

Fachärztin

Dr. Eva Kroboth

Augsburg

  • Spezifische Anamnese des Essverhaltens
  • Klärung der Entstehungsbedingungen der Essstörung
  • Diagnostik von komorbiden Störungen (z. B. Depression, Zwangsstörung, Autismusspektrum-Störung)
  • Intensive ambulante Komplexbehandlung, einzeln und in der Gruppe (Kombination aus medizinischen, psychotherapeutischen und kunsttherapeutischen Ansätzen)
  • Qualifizierte Ernährungsberatung durch Ökotrophologin
  • Wenn nötig, stationäre Therapie auf unserer Station für Jugendliche mit Essstörungen (offenes, psychotherapeutisches Setting)
  • Integration von gezieltem Bewegungsverhalten in die Therapie
  • Intensive Familienarbeit
  • Förderung der Autonomieentwicklung
  • Ausführliche sozialpädagogische Beratung
  • Vermittlung von poststationärer Eingliederungshilfe
Fühlen und Spüren – unsere aktuelle Studie

Hier geht es um Körperwahrnehmung und Emotionen bei jugendlichen und erwachsenen Patientinnen mit Essstörungen und Depression. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit Prof. Cornelia Herbert, Abteilung Angewandte Emotions- und Motivationspsychologie der Universität Ulm, durchgeführt.

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