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Pro Jahr müssen ca. 500 Früh- und Neugeborenen stationär auf der neonatologischen Intensivstation oder auf der Säuglingsstation betreut werden. Die häufigsten Ursachen sind eine Hyperbilirubinämie (Neugeborenen-Gelbsucht), Hypoglykämie (Unterzucker) oder eine bakterielle Neugeboreneninfektion. Ca 40 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht < 1500g pro Jahr erblicken das Licht der Welt im Josefinum. Dabei werden Frühgeborene bis an die Grenze zur Überlebensfähigkeit auf der neonatologischen Intensivstation betreut.. Auf der neonatologischen Intensivstation stehen 18 Betten, davon 6 Beatmungsplätze zur Verfügung. Durch die optimale Tür an Tür Anordnung zum Kreissaal und zum Sectio-OP werden die Transportgefahren für die Neugeborenen minimiert. Ein erfahrenes Team von 4 Neonatologen, 2 pädiatrischen Intensivmedizinern, einem ärztlichen Schichtdienst rund um die Uhr und Kinderkrankenschwestern mit langjähriger Berufserfahrung kümmern sich liebevoll um die kleinsten der kleinen. Es wird eine Intensivtherapie auf dem neusten Stand der Technik durchgeführt inklusive spezieller Beatmungsformen wie die Hochfrequenzoszillationsbeatmung oder die Zufuhr von NO. Auch durch die Kinderchirurgen am Haus wird rund um die Uhr eine Versorgung auf dem höchsten Niveau sichergestellt. So können Kinder mit angeborenen Fehlbildungen wie z.B. einer Zwerchfellhernie (= Zwerchfellloch) oder einer Ösophagusatresie (= nicht durchgängige Speiseröhre) kompetent im Josefinum versorgt werden. Auch ganz kleine Frühgeborene mit einem Gewicht < 750g werden operiert, falls eine nekrotisierende Enterokolitis (= Darmentzündung) oder ein offener Duktus arteriosus es erforderlich machen. Klinikseelsorger und Psychologen unterstützen die Eltern und Geschwister zusätzlich in der sorgenreichen Zeit.
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